Geheimfavorit ließ Federn

Salzburger Stier
- Auch am zweiten Tag gaben sich große Favoriten beim Salzburger Stier keine Blöße
- Mit St. Koloman schied ein heißer Außenseiter bereits aus
Tag zwei beim Salzburger Stier hatte es in sich! In insgesamt sechs Vorrunden wurden die letzten Teams für die heutigen Zwischenrunden gesucht. Aufreger gab's in einer erneut vollen Halle genug. Unter anderem mussten Halleins Alem Huremovic und Elsbethens David Reichinger bei einer Streiterei von den Betreuern getrennt werden. "Solche Provokationen müssen nicht sein", ärgerte sich Hallein Trainer Önder Esatbeyoglu, der Christoph Lessacher ersetzte.
Am Abend gab's dann die erste kleine Überraschung des heurigen Turniers. St. Koloman, vorab als Geheimfavorit gehandelt, musste bereits in der Vorrunde die Segel streichen, hatte gegen Titelfavorit Seekirchen (Tobias Wechselberger: "Vom Sieg brauchen wir noch nicht sprechen.") und Anif das Nachsehen.Das hatte eigentlich auch Golling, der Stiersieger von 2024, in Gruppe G. Dort wären grundsätzlich Wals-Grünau (Trainer Bernhard Huber-Rieder: "Wir müssen uns noch steigern.") und Croatia Salzburg aufgestiegen. Weil Zweitgenannte allerdings einen falschen Kicker eingesetzt hatten, wurden nachträglich alle Spiele am grünen Tisch verloren, kam Golling doch noch weiter.
Quelle: Krone Salzburg
