Gemeinsames Tattoo nach Stier Triumph, für Trainer war es das erste Mal

28.02.2025

Salzburger Liga

Das Jahr begann für die Siezenheimer mit dem Turniersieg beim Hallenklassiker Stier. Daran erinnert nun auch ein "lustiger Gag", wie Trainer Peter Urbanek sagt. Ihn beschäftigt aber mehr die "komische Vorbereitung" auf die Rückrunde der Salzburger Liga.

Siezenheim kostet den Sieg beim Salzburger Hallenklassiker Stier Anfang Jänner so richtig aus. Die prestigeträchtige Trophäe ist seit dem großen Coup auf dem Hallenparkett auf Wanderschaft. Sie landete vor einigen Wochen etwa auch in den Händen von Bayern München Stars wie Harry Kane. Der Tabellenfünfte der Salzburger Liga weiß aber auch, dass der Pokal im nächsten Jahr neu vergeben wird. Die Erinnerung an den Turniererfolg soll nicht verblassen. Nun haben die Siezenheimer Stier Helden die Trophäe auf ihrer Haut verewigt. Am Mittwoch ging es für Trainer Peter Urbanek und (fast) alle am Sieg beteiligten Spieler zum Tattoo Studio Scalp Ink in der Kleßheimer Allee in Salzburg.

Siezenheimer Stier-Triumph für die Ewigkeit

"Wir waren alle gemeinsam. Jeder hat sich den Pokal tätowieren lassen, in unterschiedlicher Größe, an unterschiedlichen Stellen. Der Stier wird damit noch mehr herumkommen und immer internationaler", sagt Urbanek. Für ihn war es das erste Tattoo. "Das war bisher keine Leidenschaft von mir. Man darf da wohl nicht lange überlegen..." Kicker Eric Hoppenthaler hat mehr Erfahrung mit dem Hautschmuck. Das Stier Tattoo sei beim im Jänner auch ins All Star Team gewählten Siezenheimer größer ausgefallen als bei seinen Kollegen. Sein Coach betont: "Das Tattoo ist für uns ein lustiger Gag. Jetzt ist aber Schluss mit dem Stier. Im Frühjahr können wir uns von diesem Erfolg nichts mehr kaufen."

"Komische Vorbereitung" auf das Frühjahr der Salzburger Liga

Die Vorbereitung auf die Rückrunde in der Salzburger Liga lief bislang holprig. "Komisch", sagt Urbanek dazu. Anfangs habe nach dem Hallentriumph Lockerheit dominiert, dann sei eine Krankheitswelle durchgerauscht. Auch das Trainingslager in den Semesterferien sei nicht ganz nach Wunsch verlaufen, auch weil sich mit Michael Offenhauser einer der Stier Sieger gleich im ersten Training in Slowenien einen Syndesmosebandriss zuzog. Er ist einer von vielen Verletzten bzw. Angeschlagenen im Kader. Im Testspiel gegen den oberösterreichischen Club Neuhofen/I. muss Urbanek am Samstag mit 13 Spielern auskommen. "Zwei Wochen vor Meisterschaftsstart ist das schwierig, aber es wird besser werden. Und dann werden wir unsere Gegner sicher ärgern können", sagt der Coach.

Bericht: Salzburger Nachrichten