Wals-Grünau trennt sich von vier Topspielern, Walser wollen mehr Talente von Red Bull Salzburg

Norbert Bauer | Obmann
Regionalliga West
Die Walser werden ihren Kader nach der Saison deutlich verjüngen.
Der Start in die Frühjahrssaison hätte für Wals-Grünau nicht besser laufen können: Die Walser feierten am Samstag einen verdienten 2:0 Erfolg in Kufstein und holten damit den dritten Sieg im dritten Spiel. "Erneut eine reife Leistung, so kann es weitergehen", freut sich Wals-Grünau Trainer Christoph Knaus, dessen Mannschaft nun bereits auf Platz sieben zu finden ist.
Quartett muss im Sommer gehen
Vor dem Auswärtsspiel in Kufstein standen für die Wals-Grünau Funktionäre unter der Woche noch schwierige Gespräche auf dem Programm. Obmann Norbert Bauer und Co. teilten den Leistungsträgern Petrit Nika, Alexander Strobl, Christian Schnöll und Nemanja Zikic mit, dass ihre Vereinbarungen nicht verlängert werden. Somit muss sich das Quartett für die kommende Saison auf Vereinssuche begeben. "Es war alles andere als leicht. Es sind verdienstvolle Spieler, die sehr viel für den Club geleistet haben. Wir wollen den Kader aber verjüngen", erklärt Sportchef Helmut Rottensteiner.
"Auch wir müssen den Gürtel enger schnallen"
Neben der geplanten Verjüngung spielt auch die Regionalliga Reform und das Finanzielle eine Rolle. "In der nächsten Spielzeit kann man nicht absteigen, da können sich die Youngsters entwickeln. Zudem stehen die Sponsoren nicht Schlange. Auch wir müssen den Gürtel enger schnallen", erklärt Obmann Norbert Bauer.
Bei der Spielersuche hat Wals-Grünau einen klaren Plan. Die Walser wollen Youngsters von Red Bull Salzburg, die sich in der Bullen Akademie nicht durchsetzen, locken. Bestes Beispiel: Laurenz Lanthaler wechselte im Winter vom Salzburg Nachwuchs zu Wals-Grünau und konnte bisher auf ganzer Linie überzeugen.
Quelle: Salzburger Nachrichten
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