Hallein kürzt das Budget vor Aufstiegsmission im Sommer, "Seekirchen ist unser Vorbild"

Salzburger Liga
Die Tennengauer arbeiten nicht nur an ihrer Frühjahrsform, sondern auch am Kader für die nächste Saison. Dann soll der Aufstieg in die Regionalliga gelingen.
Dritter, Zweiter, Erster - das ist Halleins Plan in der Salzburger Liga. Der Vorjahresdritte bereitet sich aktuell auf das Frühjahr vor, in dem noch der Sprung vom dritten auf den von Grödig besetzten zweiten Platz gelingen soll. Für die Saison 2025/26 kann es dann nur ein Ziel geben und Trainer Christoph Lessacher macht daraus auch keinen Hehl. "Wir haben die Qualität für ganz vorn. Das wird aber auch auf Teams wie Grödig oder Bürmoos zutreffen. Für den Meistertitel muss alles zusammenpassen. Da brauchen wir Glück und Kontinuität", sagt der Coach.
Topteam der Salzburger Liga: Hallein will Seekirchen folgen
Lessacher führte Golling 2022 zum Titel und damit in die Regionalliga. Heuer wird Seekirchen nicht mehr vom Thron zu stoßen sein. An den nach 15 Runden noch makellosen Flachgauern, die 13 Punkte Vorsprung auf Hallein haben, will sich Lessacher orientieren. "Sie waren im Vorjahr überall Zweiter und sind jetzt topmotiviert, um Erster zu werden. Wir wollen uns Seekirchen zum Vorbild nehmen und nächste Saison auch diesen unbedingten Willen haben und abliefern."
Hallein reduziert Budget im Sommer
Der Kader soll für die Titel- und Aufstiegsmission nicht groß umgebaut werden. Das Team soll "zu 95 Prozent" zusammengehalten, das Budget dabei aber reduziert werden. "Nicht drastisch, aber die Wirtschaftslage ist eben so. Wir haben unseren Spielern entsprechende Angebote gemacht. Und 80 Prozent haben bereits über den Sommer hinaus ihren Verbleib zugesagt. Es gibt nicht mehr viele Fragezeichen. Wir haben eine super Truppe mit einem guten Charakter", sagt Lessacher, der seiner Mannschaft schon jetzt Regionalliganiveau bescheinigt. Aufzusteigen sei aber schwierig. Der 3:1 Testspielsieg gegen den Westligisten Kufstein am Samstag bestärkte den Hallein Coach in seiner hohen Meinung von seinem Team. Lessacher sagt: "Wir haben einen richtig guten Job gemacht und verdient gewonnen. Ein super Test, gut für uns alle. Wir haben gesehen, dass wir auf einem guten Weg sind. Noch gibt es aber auch einiges zu verbessern."
Bericht: Salzburger Nachrichten