Landesliga-Stürmer ist Siezenheims erster Neuzugang

03.02.2025

Salzburger Liga

Der Tabellenfünfte der Salzburger Liga kämpft in der Vorbereitung mit Ausfällen. Die erste Verstärkung hilft in der Breite, lindert aber das Problem mit der Jugendregelung nicht.

Mit Siezenheim hat nun auch der letzte der 16 Clubs der Salzburger Liga einen Winterneuzugang fixiert. Die Flachgauer, die an der starken fünften Tabellenposition überwinterten und Anfang des Jahres den Hallenklassiker Salzburger Stier gewannen, stehen seit Jahren für Kontinuität. Großen personellen Handlungsbedarf sah Peter Urbanek auch nach der Hinrunde nicht. Doch der Langzeitcoach kratzte mit seinem Team nach einem schwachen Saisonstart im Herbst auch deshalb die Kurve, weil der homogene Kader groß genug war.

Siezenheim sucht junge Kicker für die Salzburger Liga

Und weil im Winter mit Julian Mayer (Bergheim) und Maximilian Stockreiter (HSV Wals) zwei junge Kicker den Verein verließen, sahen sich die Siezenheimer nach Ersatz um, mit einem klaren Fokus auf Spieler, die auch beim Erfüllen der Jugendregelung in der Salzburger Liga helfen. Mindestens zwei U23 Kicker müssen in der Meisterschaft auf dem Spielbericht eines Teams stehen. Diese zu den erfolgreichen, aber nicht mit Geld um sich werfenden Siezenheimern zu locken war in den vergangenen Monaten aber schwieriger als erhofft.

Offensivspieler kommt aus Bergheim

Der nun fixierte erste Winterneuzugang erfüllt nicht alle Punkte des Anforderungsprofils. Marko Koller, der vom Landesligisten Bergheim einen Stock höher wechselt, fällt als 1998 geborener Kicker nicht in die Jugendregelung. "Aber ich hoffe, dass er uns mit seiner Schnelligkeit in der Kaderbreite guttun kann", sagt Urbanek über den Offensivspieler, der für Taxham 2022/23 in der 2. Klasse 30 Treffer erzielte und in der Folgesaison für Bergheim acht Tore in der 1. Landesliga nachlegte. Im Herbst war er für die Bergheimer in 13 Spielen sieben Mal erfolgreich. "Ab Montag trainiert er bei uns."

Siezenheim-Trainer: "Vielleicht tut sich noch etwas"

Das hilft dem Siezenheimer Chefcoach, der wegen Krankheiten und Verletzungen zuletzt nur mit einem Dutzend fitter Spieler trainierte. "Der Klassiker", sagt Urbanek. Nach einer 3:4 Niederlage gegen Freilassing entfiel ein zweiter Test gegen die eigene 1b. "Ab nächster Woche wird es hoffentlich besser. Wir werden jedenfalls das Beste aus der Situation machen." Und Siezenheims Trainer kann auch nicht ausschließen, dass bis Donnerstag, wenn das Transferfenster schließt, nicht noch eine externe Verstärkung, intern wurde etwa Stürmer Paul Stockreiter hochgezogen, gelingt. "Vielleicht tut sich noch etwas."

Quelle: Salzburger Nachrichten