Nach Abstieg aus Bundesliga auf Trainersuche: Inter Kleßheim macht weiter, stellt sich aber neu auf

17.02.2025

Inter Kleßheim

Die Salzburger steigen in die 2. Bundesliga ab und nicht aus dem Spielbetrieb aus. Die Suche nach externen Führungskräften läuft.

"Es geht weiter." Diese Nachricht kam am Sonntagabend von Inter Kleßheim. Der 2021 gegründete Salzburger Futsalclub hatte nach dem bitteren Abstieg aus der 1. Bundesliga über einen Rückzug des Teams diskutiert. In einer Vorstandssitzung wurde nun die Fortführung des Projekts vereinbart. "Alle waren sich einig, dass es mit dem Verein weitergehen soll. Futsal lebt. Aber wir brauchen einen frischen Wind von außen", sagt David Sandic. Der Trainer der abgelaufenen Saison zieht sich, wie berichtet, in die zweite Reihe zurück. Am Sonntagabend trat nun auch Christopher Ruprecht von seiner Rolle als Sportlicher Leiter zurück. Er wolle nur mehr Spieler sein, sagt der Kapitän.

Inter Kleßheim sucht einen neuen Trainer und Sportchef

Der Vorstand des künftigen Salzburger Zweitligisten bleibt unverändert. Dafür soll eine neue Sportliche Führung um einen neuen Trainer gefunden werden, der nicht aus dem engeren Inter Kleßheim Freundeskreis stammt, unvoreingenommen und unabhängig Entscheidungen treffen kann und daher neue Impulse setzt. "Wir sind da ganz offen. Der neue Trainer soll alle Freiheiten haben, sein eigenes Netzwerk mitbringen und sein Team zusammenstellen", betont Sandic, der wie Ruprecht im Hintergrund Teil des Vereins bleibt. Die Trainersuche soll noch während der Rückrunde im Salzburger Unterhaus abgeschlossen werden. "Denn dann starten ja die Anmeldungen der Spieler für die neue Futsal Saison schon wieder."

In der fünften Saison soll es wieder besser werden

Dann soll es wieder bergauf gehen. Denn in der vierten Saison der Vereinsgeschichte, der zweiten in der obersten Spielklasse, haben die Salzburger eine unglückliche Figur abgegeben. Die Vorrunde hatten sie mit drei Siegen und acht Niederlagen auf dem neunten Platz abgeschlossen. Drei Teams waren schlechter. Der Klassenerhalt schien in der Abstiegsrunde im neuen Jahr mehr als in Reichweite zu sein. Doch in dieser wollte nichts gelingen. Ein Remis in fünf Partien bescherten den vorletzten Platz und damit den Abstieg. Wegen Spielermangels trat das Team zum Abschluss, als der Klassenerhalt nicht mehr zu schaffen war, gar nicht mehr an. David Sandic hatte danach erklärt, dass er künftig nicht mehr als Trainer zur Verfügung stehen werde. Eine Woche später wurde in einer Vorstandssitzung nun fixiert, dass das Projekt fortgesetzt wird.

Quelle: Salzburger Nachrichten