Neo-Coach Huber-Rieder hat sich bei Wals-Grünau gut eingelebt: „Ist wie eine Familie“

Regionalliga West
Mit dem Ende der Herbstmeisterschaft blieb Bernhard Huber-Rieder zwar seinen Vereinsfarben treu, wagte aber den nächsten Karriereschritt: Von Salzburg Ligist Straßwalchen zog es ihn eine Liga höher zum Westligisten SV Wals-Grünau. Seit knapp drei Monaten ist der 33-Jährige nun im Amt und zeigt sich angetan von seinem neuen Umfeld.
Höheres Niveau, andere Mentalität
Mitte November stand der Wechsel von Straßwalchen Übungsleiter Bernhard Huber-Rieder zum Regionalligisten Wals-Grünau fest. Dort ist der 33-Jährige mittlerweile seit knapp drei Monaten tätig und schwärmt. "Ich habe es mit einer super feinen Truppe zu tun. Es ist wie eine Familie. Ein richtig eingeschworener Haufen."
In Straßwalchen stand Bernhard Huber-Rieder noch in der Salzburger Liga an der Seitenlinie, bei Wals-Grünau arbeitet er nun eine Etage höher. Den markantesten Unterschied macht er in der Mentalität seiner Spieler aus. "Einige von ihnen sind schon eine Stunde vor Trainingsbeginn da, gehen zum Aktivieren in die Kraftkammer. Generell wird viel weniger gejammert. Wenn Läufe anstehen, ist das für die Spieler selbstverständlich." Darüber hinaus sei das Niveau in der dritthöchsten Spielklasse spürbar höher, sowohl was Tempo als auch die Physis betrifft.
Bewährtes Grundgerüst mit eigener Handschrift
Im Frühjahr wird sich die Spielweise der Grünauer in der Regionalliga West kaum verändern. Das bestehende Konzept wurde weitgehend von Vorgänger Christoph Knaus übernommen, nicht zuletzt, weil der Kader nur begrenzte Alternativen bietet und das System zuletzt gut funktionierte, wie Bernhard Huber-Rieder betont.
Ganz ohne Anpassungen geht es jedoch nicht: Das Trainerteam hat punktuell nachgeschärft und möchte der Mannschaft eine eigene Handschrift verleihen. Die Marschroute für die Rückrunde ist klar formuliert: Das ÖFB Cup Ticket soll gelöst werden und der Abschied aus der Westliga möglichst würdevoll gelingen.
Neue Liga, neue Herausforderungen
Denn der Weg der Grün-Weißen wird im Sommer in die neue Regionalliga Nord führen. Dass im Kräftemessen mit den Teams aus Oberösterreich ein anderer Wind wehen wird, bekamen die Grünauer schon im Test gegen die Jungen Wikinger Ried zu spüren, der knapp mit 1:2 verloren ging. "Die nächste Saison wird richtig knackig", sagt Bernhard Huber-Rieder, der bei den weiteren Tests zwar gute Phasen beäugte, jedoch nicht über die gesamten 90 Minuten. Ob sich das seine Schützlinge etwa für die Liga aufsparen? "Wäre cool."
Liga-Start im Ländle
Anlässlich des Liga Restarts muss Wals-Grünau zum Vierten Dornbirn. Ohne Laurenz Lanthaler und Yannick Hoffmann, die den Klub in Richtung Amstetten und Henndorf verließen. Dafür mit Rückkehrer Petrit Nika (Grödig) und Lucas Wildmann (Straßwalchen). Savo Pajic (Straßwalchen), ebenfalls mit Klubvergangenheit, ist für die Juniors vorgesehen.
Quelle: ligaportal.at
Foto: KK|SVG
