Neuer Job für Heimo Pfeifenberger - muss Austria Salzburg auf Trainersuche gehen?

17.01.2025

Regionalliga West

Seit Ende des vergangenen Jahres ist bekannt, dass Austria Salzburg Heimo Pfeifenberger gerne als neuen Sportlichen Leiter installieren will. Austria Präsident Claus Salzmann traf sich mehrmals mit dem Salzburger Jahrhundertfußballer und wollte den ehemaligen ÖFB Teamspieler bereits für die Frühjahrssaison zu seinem Verein holen. Dieser Plan dürfte aber nicht aufgehen: Pfeifenberger wird wohl auch in der Rückrunde auf der Trainerbank des finanziell gebeutelten Salzburg Ligisten Puch sitzen. "Davon gehe ich aus", betonte der 58 Jährige am Freitag.

"Weiterhin eine spannende Aufgabe"

Das Thema Austria Salzburg ist für Pfeifenberger aber noch nicht abgeschlossen. "Für mich wäre es weiterhin eine spannende Aufgabe." In diesem Jahr gab es aber noch keine weiteren Gespräche. Nachdem die Violetten sportlich und infrastrukturell auf einem guten Weg Richtung 2. Liga sind, könnten die Verhandlungen aber wieder aufgenommen werden. Denn in der zweithöchsten Spielklasse Österreichs ist ein hauptberuflicher Clubmanager Pflicht.

Neuer Job für Pfeifenberger

Beruflich hat sich Pfeifenberger, der am Dienstag mit Puch in die Vorbereitung gestartet ist, zuletzt umorientiert. Der ehemalige Starkicker von Austria Salzburg trat Anfang der Woche einen Job als Markenbotschafter Sport bei Ozonos an. Das Salzburger Unternehmen hat sich auf Luftreiniger spezialisiert.

Legt Schaider sein Traineramt nieder?

Den Sportdirektor Posten bei der Austria soll sich auch Christian Schaider vorstellen können. Der Bayer, der bei den Violetten aktuell als Sportlicher Leiter und Trainer die Geschicke leitet, könnte sich im Sommer ins zweite Glied zurückziehen. Diesen Wunsch hat der Langzeitcoach vor Kurzem in einem Gespräch mit den Austria Verantwortlichen geäußert. Sollte sich der Vorstand für diese Variante entscheiden, dann müsste man für die kommende Spielzeit auf Trainersuche gehen. Eine Entscheidung über die Zukunft im sportlichen Bereich soll bis spätestens April fallen.

Quelle: Salzburger Nachrichten