Neues Team überzeugt Erfolgstrainer Fötschl mit Charakter, Transfer in Salzburger Liga geplatzt

2. Landesliga Nord
Andreas Fötschl ist zurück im Salzburger Unterhaus. Mit der SG Gneis/ASK/PSV Salzburg spielt er um einen Spitzenplatz in der 2. Landesliga Nord. Helfen kann auch ein Kicker, der eigentlich schon weg war.
Die SG Gneis/ASK/PSV Salzburg mischt nach dem Aufstieg in die 2. Landesliga Nord auch in dieser Leistungsstufe um die vorderen Tabellenplätze mit. Das hat das Bündnis aus mehreren Stadtvereinen einer Aufholjagd nach einem frühen Trainerwechsel zu verdanken. Im Winter beerbte nun Andreas Fötschl die erfolgreichen Interimstrainer Christoph Fuchsbauer und Ivan Maric. Der langjährige Toptrainer im Salzburger Unterhaus, der etwa Eugendorf, den SAK oder Bischofshofen sehr erfolgreich auf höchstem Amateurniveau betreute, übernimmt das Team auf dem dritten Rang. Vier Punkte fehlen auf Tabellenführer Koppl. Der zweite Platz, den das punktgleiche Strobl hält, kann zu einem Aufstiegsduell gegen einen Süd-Vertreter berechtigen.
Andreas Fötschl: "Es macht richtig Spaß"
Fötschl denkt daran nicht. "Wir wollen vorn dabei bleiben", sagt der 51-jährige A Lizenz Coach, der sich keine konkreteren Ziele entlocken lassen will. Seiner Mannschaft gehören erfahrene und in höheren Ligen erprobte Kicker wie Mario Switil, Frederick Svarovsky oder Gabriel Fallnbügl an. Das Team habe in den ersten Vorbereitungswochen einen guten Eindruck hinterlassen. "Die Mannschaft ist vor allem charakterlich schwer in Ordnung. Und das ist am wichtigsten. Wie wir uns dann sportlich schlagen, wird sich weisen", sagt der ehemalige Zweitligaspieler mit einem Einsatz im U-21 Nationalteam. Viele Krankheiten erschwerten zwar zuletzt den Trainingsbetrieb. "Dennoch macht es richtig Spaß."
Landesligist fordert Salzburg Ligisten - Fast Hallwanger bekommt Chance
Auch die ersten Testspielauftritte trübten die Stimmung nicht. Der Landesligist unterlag zwar den zwei Klassen höher spielenden Teams Thalgau (1:2) und ASV Salzburg (0:2), zeigte dabei aber vor allem in den jeweiligen ersten Halbzeiten ansprechende Leistungen. "Das war okay. Wir haben aber zwei Mal verloren und demnach noch einiges zu tun", sagt Fötschl. Sein neuer Verein, der am Samstag gegen Oberndorf testet, hat im Winter auf große Spielertransfers verzichtet. Ardijan Hoti, der im Herbst aber keine große Rolle mehr spielte, schloss sich Hallwang an. Ebenfalls zum Salzburg Ligisten wollte Florian Simhofer wechseln. Dieser Transfer zerschlug sich aber. Der Offensivspieler gehört nun weiterhin zum Aufgebot der Städter. "Er hat noch Trainingsrückstand. Es liegt jetzt an ihm, ob er bei uns eine Rolle spielt", sagt Fötschl.
Quelle: Salzburger Nachrichten