Saalfelden verstärkt den Westliga-Kader

12.01.2026

Regionalliga West

Die Pinzgauer haben zwei Abgänge und zwei Neuzugänge fixiert. Bei der Rückkehr von Semir Gvozdjar sind noch letzte Details zu klären.

Saalfelden hat noch Zeit. Der Tabellenzwölfte der Westliga ist in der ersten Frühjahrsrunde spielfrei. "Wir können jetzt noch etwas durchatmen", sagt Adonis Spica, der im Winter im Amt des Cheftrainers bestätigt wurde. Mit seinem neuen Co Trainer Arnold Benedek bittet er am 19. Jänner zum offiziellen Trainingsstart. Dann nicht mehr in Saalfelden: Der slowakische Angreifer Tomáš Hučko mit vier Saisontreffern die Nummer eins in der internen Torschützenliste, kehrt wohl nach Ybbs zurück. Der 19 jährige Matija Saric wechselt per Leihe nach Kaprun.

Als erster Neuzugang im Winter schien die Rückkehr von Semir Gvozdjar, der mit Austria Salzburg in die 2. Liga aufgestiegen war, dort im Herbst aber keine große Rolle spielte, bereits perfekt. Die Saalfeldener Vereinsverantwortlichen betonen aber, dass der Transfer "noch nicht durch ist", wie Vorstandsmitglied Christian Herzog sagt. Es seien mit dem Kicker noch Details zu klären. "Er kommt zu 99 Prozent", sagt Spica, der sich mit Gvozdjar über eine Verstärkung für die Offensive freuen könnte. In diesem Bereich hakte es im Herbst. In 16 Spielen glückten nur 14 Treffer. Einzig das Schlusslicht Kufstein war in der Westliga erfolgloser. "Die Effektivität hat gefehlt", sagt Saalfeldens Coach.

Neben dem 28 jährigen Pinzgauer Gvozdjar sollen zwei bereits fixierte Winterneuzugänge (nicht nur) die Offensive des Nachzüglers beleben. Mit Marius Mair stößt ein deutscher Mittelfeldspieler zum Team. Der 23 jährige deutsche Mittelfeldspieler, im Unterhaching Nachwuchs ausgebildet, war im Herbst vereinslos. Sein neuer Trainer sagt: "Er braucht noch Zeit, hat aber richtig Qualität." Eingewöhnungszeit will Saalfelden auch einem neuen Brasilianer im Kader geben. Kauã César de Souza Pinheiro, den sie "Souza" nennen, kommt nächste Woche im Pinzgau an. "Er hat Potenzial, ist ein richtiger Brasilianer", sagt Spica über den 18 jährigen Flügelspieler.

Sollte der Gvozdjar Transfer über die Bühne gehen, steht wohl der Kader für die Frühjahrssaison. Diese ist auch perspektivisch wichtig, weil ab Sommer in der Regionalliga Nord neue Konkurrenz wartet und zwar aus Oberösterreich. "Für diese Liga müssen wir uns im Sommer mit Sicherheit verstärken", sagt Herzog. "Unser Fokus ist aber, zu schauen, was mit jungen Spielern und Kickern aus der Region als breite Basis möglich ist. Und diese werden wir so lange stark ergänzen, bis wir es mit den eigenen Spielern allein schaffen. Das ist der Plan."

Quelle: Salzburger Nachrichten