SAK zittert vor einem historischen Absturz, "Sind uns bewusst, dass viel auf dem Spiel steht"

Salzburger Liga
Die Bundesliga Zeiten sind beim SAK längst vorbei: Die bittere Realität heißt für das Schlusslicht Kampf um den Klassenerhalt in der Salzburger Liga.
Nur ein Sieg, neun Niederlagen und ein Trainerwechsel. Die Herbstsaison in der Salzburger Liga lief für den SAK katastrophal. Mit nur acht Punkten überwinterte der älteste Fußballverein Salzburgs auf dem letzten Platz, auf den ersten Nichtabstiegsplatz fehlen aber nur zwei Punkte. "Wir haben den Ligaverbleib fest im Visier und bereiten uns seit Wochen intensiv auf das Frühjahr vor", erklärt SAK Obmann Walter Larionows, der sich vor einem historischen Abstieg fürchten muss. Noch nie war der 1914 gegründete Club, der in den Glanzzeiten sogar in der Bundesliga beheimatet war, unter der vierten Liga zu finden.
SAK hat sich im Winter verstärkt
"Wir sind uns bewusst, dass viel auf dem Spiel steht. Aus diesem Grund haben wir unseren Kader gezielt verstärkt. Doch auch die direkten Konkurrenten haben aufgerüstet, es wird also alles andere als ein Selbstläufer", betont Larionows. Mit den Ex Grödigern Martin Hartl und Mario Lürzer wurden zwei gestandene Viertliga Kicker geholt, zudem sollen Goalie Daniel Zach (Wallern) und der bayerische Stürmer Kurt Weixler (Traunstein) bei der Mission Klassenerhalt mithelfen. "Alle vier haben sich gut in die Mannschaft eingefügt und sich in den Testspielen schon bewiesen. Wir konnten die Qualität der Mannschaft im Winter sicher heben", sagt der SAK Obmann. Die Frage, wie sich der SAK, der wie viele Konkurrenten nicht im Geld schwimmt, im Winter namhafte Neuzugänge leisten kann, ist für Larionows leicht beantwortet: "Wir haben in den vergangenen Monaten viele Hebel in Bewegung gesetzt und konnten dadurch Einnahmen lukrieren. Insgesamt gehen wir mit unseren Mitteln sorgsam um und haben immer einen Einklang zwischen Einnahmen und Ausgaben."
"Ein guter Start wäre wichtig"
Die Mission Klassenerhalt startet am Freitag (14. März) mit dem Heimspiel gegen Eugendorf. "Ein guter Start wäre wichtig, danach müssen wir vor allem in den wichtigen Spielen gegen die direkten Konkurrenten punkten", erklärt Larionows, der seinen Club in den kommenden Jahren wieder weiter vorn in der Tabelle finden will.
Bericht: Salzburger Nachrichten