Scharrer: „Es kann nur besser werden“

17.02.2026

Salzburger Liga

Straßwalchen kämpft nach Abgängen und Ausfällen mit Personalproblemen. Neo Trainer Scharrer appelliert an die Arbeitsmoral.

Markus Scharrers erste Wochen als Cheftrainer des Salzburg Ligisten Straßwalchen hätten besser laufen können. Wegen Spielermangels mussten die Flachgauer das Testspiel gegen den Westligisten Kuchl absagen. Gegen dessen Ligakonkurrenten Wals-Grünau (2:6) und den OÖ Ligisten Friedburg (2:5) unterlagen sie deutlich. "Elf Gegentore sind zu viele. Es kann nur besser werden", sagt Scharrer, der mit einem im Winter verkleinerten Kader arbeitet. Dass aktuell einige Kicker verletzt, krank und verhindert fehlen, verschärft die personelle Situation. "Momentan ist die Lage nicht rosig. Aber wir haben noch ein paar Wochen Zeit bis zum Frühjahrsstart. Und jetzt kehren einige Spieler zurück, da wird es hoffentlich besser."

Mit einem Neuzugang und doch "nur" fünf Abgängen in das Frühjahr der Salzburger Liga

Positiv: Für Tormann Quincie McIntosh Gustafsson, Sohn der Red Bull Salzburg Legende Eddie Gustafsson, ist die Freigabe eingetroffen. Der Schwede ist damit der einzige Neuzugang bei fünf Abgängen in dieser Transferzeit. Ebenfalls erfreulich: Marco Berner, mit dessen Abgang wegen eines (letztlich geplatzten) Auslandssemesters in Griechenland gerechnet worden war, legt doch keine Karrierepause ein. Der Defensivspieler stieg am Montag ins Training ein, zur Freude Scharrers. "Das hilft uns weiter, gibt uns mehr Möglichkeiten."

"Wer erfolgreich sein will, muss mehr machen als die Gegner"

Gegen Friedburg hatte der Ex Bundesligaprofi kaum Wechseloptionen. Jammern will Scharrer jedoch nicht. "Ich möchte vielmehr an jene Spieler, die da sind, appellieren, ihr Bestes zu geben und sich nicht auszuruhen. Wer erfolgreich sein will, muss mehr machen als die Gegner", sagt der Neo Straßwalchner, der an Umstellungen arbeitet. Er betont, dass der Verlust von Kickern wie Lucas Wildmann (Grünau) oder Simon Wintersteller (Fuschl) in Sachen Spielstärke und Mentalität schwer wiege. "Diese Topspieler zu ersetzen, ist schwierig. Ich stelle mich aber der Aufgabe. Wenn alle fit sind, haben wir 18 Kaderspieler. Das sollte für die Rückrunde reichen. Wir sind im Winter allerdings nicht besser geworden. Jetzt müssen wir einen Weg finden, um uns im Frühjahr bestmöglich zu verkaufen."

Quelle: Salzburger Nachrichten