Vor Olympia auf Vereinssuche

30.01.2026

Regionalliga West

Auf Ex-Profi Alexander Strobl warten spannende Wochen. Beruflich ist der 32 Jährige bei den Olympischen Spielen im Einsatz, als Tormann ist er bereit für eine neue Aufgabe. Denn das im vergangenen Sommer im letzten Abdruck fixierte Engagement beim OÖ Ligisten Mondsee endet nach nur einem halben Jahr wieder. "Ich bin im Sommer kurzfristig als Ersatz für Mondsees verletzten Stammtormann geholt worden. Es ist verständlich, dass der Verein jetzt wieder auf den Eigenbauspieler setzt. Wir gehen im Guten auseinander", sagt der in Adnet wohnende Goalie.

Langweilig werde dem Vater eines bald Zweijährigen auch ohne Fußball aktuell gewiss nicht. Als Physiotherapeut begleitet er die ÖSV Skispringer um seinen Freund Stefan Kraft. Am Wochenende steht die Olympia Generalprobe in Willingen an, die Stephan Embacher und Jan Hörl auslassen werden. Bei den Winterspielen in Predazzo will Strobl dann zu Olympiamedaillen von Kraft und Co. beitragen. Mit dem Kapitel Fußball hat er dennoch nicht abgeschlossen. "Ich halte mich fit und bin offen für eine neue Aufgabe."

Bis 6. Februar ist das Transferfenster im heimischen Unterhaus noch geöffnet. Dass zahlreiche Vereine in den Amateur Topligen ihre Kaderplanungen bereits abgeschlossen haben, weiß der Routinier, der die schönste Zeit seiner Laufbahn laut eigener Aussage beim Westligisten Grünau verbrachte und dort ab 2020 eine Art "Heimatverein" fand. Die Walser verzichteten 2025 aber auf eine Verlängerung des Vertrags des Schlussmanns, der im Rahmen der Salzburger Amateurfußball Gala zum "Tormann des Jahres" 2025 gewählt wurde. Nach einem halben Jahr in Oberösterreich ist Alexander Strobls sportliche Zukunft erneut ungewiss.

Quelle: Salzburger Nachrichten