Sein Papa mischt die deutsche Bundesliga auf: Westliga Stürmer wechselt in die Salzburger Liga

04.02.2026

Regionalliga West

Yannik Hoffmann verlässt Wals-Grünau nach eineinhalb Jahren und kehrt in die Salzburger Liga zurück. Es gab einige Interessenten.

Wals-Grünau gibt wenige Tage vor dem Ende der Wintertransferzeit am 6. Februar noch einen Offensivspieler ab. Der Westligist, der mit Petrit Nika einen erfahrenen Regionalliga Stürmer aus Grödig zurückgeholt hat, lässt Yannik Hoffmann ziehen. Der 22 Jährige war vor eineinhalb Jahren als Shootingstar der Salzburger Liga zu den Walsern gestoßen. So richtig angekommen ist der Sohn des in der deutschen Bundesliga in Mainz tätigen Profitrainers Markus Hoffmann nicht. Nach 36 Meisterschaftseinsätzen stehen drei Treffer zu Buche. In der Salzburger Liga sollen es ab Frühjahr wieder mehr werden.

Stürmer wechselt von der Westliga in die Salzburger Liga

Yannik Hoffmann hatte das Interesse mehrerer Salzburg Ligisten geweckt. Seit Montag steht fest, dass er sich für eine Rückkehr nach Henndorf entschieden hat. Der Angreifer hat vorerst bis zum Saisonende bei seinem Heimatverein zugesagt. "Für uns ist das menschlich und sportlich top", sagt Henndorfs Sportchef Christoph Gruber. Yannik Hoffmann genieße hohes Ansehen im Verein. Er könne der Offensive einen ordentlichen Schub geben. "Er kennt den Verein und das Team extrem gut. Er wird wohl keine große Anlaufzeit haben. Er wird sich bei uns wieder wohlfühlen. Und dann kann er wieder oft treffen."

Markus Hoffmann schaut wieder auf die Salzburger Liga

Papa Markus Hoffmann, der im Flachgau stark verwurzelt ist und im Jänner nur wegen seines Mainz Engagements nicht den Sportdirektorposten des Salzburger Fußballverbands übernahm, wird daher wieder mehr die Salzburger Liga als die Westliga im Auge haben. Beruflich ist der Co Trainer in der deutschen Bundesliga aktuell auf dem Erfolgsweg. An der Seite von Chefcoach Urs Fischer, das Duo führte Union Berlin einst von der 2. Liga in das Oberhaus und die Champions League, hat er mit Mainz seit dem Amtsantritt im Dezember nur eines von neun Pflichtspielen verloren. Gegen RB Leipzig gab es am Samstag den zweiten Meisterschaftssieg in Serie für die inzwischen an der 16. Stelle liegenden Mainzer.

Quelle: Salzburger Nachrichten | Foto: sulzi59